FAQ

Häufig gestellte Fragen

–  und ihre Antworten …

(Stand: 1.12.2004)

Wenn Sie noch andere Fragen haben, schreiben Sie uns doch einfach eine Email.

Wir bemühen uns um schnelle Beantwortung. (Für Mail hier klicken!)

 

Kann ich auf dem einen Friedhof die Trauerfeier und auf dem anderen die Beisetzung machen?

Ja! Generell ist es möglich, an einem beliebigen Ort die Trauerfeier zu machen. Dieses kann eine private Trauerfeierhalle, Kirche oder Friedhof sein und ist unabhängig vom Ort der Beisetzung. Bei der Auswahl des Ortes für die Trauerfeier sollte man auf Größe und Atmosphäre der Räumlichkeiten sowie die Erreichbarkeit mit Auto und Bus achten.

 

Machen Sie Bestattungen nur in Detmold oder auch in anderen Städten?

Grundsätzlich betreuen wir alle Bestattungen, die uns anvertraut werden. Dabei ist es gleich, ob eine Bestattung direkt in Detmold, in einem Ortsteil oder in einer anderen Stadt erfolgen soll.

Im näheren Umkreis bis ca. 30 km stellt das auch kein größeres Problem dar. Darüber hinaus arbeiten wir dann in der Regel mit Bestattern vor Ort zusammen. Auf Wunsch können wir aber auch weiter außerhalb alles selbst regeln. Hierbei darf jedoch nicht das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen außer Acht gelassen werden.

 

Was kostet eine Bestattung?

Es ist im Bestattungswesen besonders schwierig, vorab einen Preis zu bestimmen. Die Kosten setzen sich aus vielen verschiedenen Positionen zusammen, von denen jede für sich von anderen Umständen abhängig sind. (Sehen Sie hierzu auch unsere Seite “Kosten“)

Dennoch bemühen wir uns natürlich, Ihnen zumindest eine gute Schätzung zu machen. In der Regel bedarf es dafür jedoch eines ausführlichen Beratungsgespräches. Sprechen Sie uns doch einfach einmal an.

 

Was passiert mit der Todesbescheinigung?

Nachdem der herbeigerufene Arzt den Tod festgestellt hat, füllt er eine Todesbescheinigung aus. In Nordrhein-Westfalen besteht dieses Formular aus zwei Teilen. Dem öffentlichen grünen Teil und dem vertraulichen roten Teil. Der Öffentliche wird dem Standesamt für die Beurkundung vorgelegt, während der Vertrauliche bei Feuerbestattungen dem Amtsarzt und bei Erdbestattungen dem zuständigen Gesundheitsamt übergeben wird.

 

Wie bekomme ich die Sterbeurkunden?

Nach Vorlage der Todesbescheinigung und der Personenstandsunterlagen beurkundet das Standesamt des Sterbeortes den Tod und stellt die Sterbeurkunden aus. Diese Formalitäten erledigen wir für Sie! Achtung: Urkunden werden nur an leibliche Kinder oder Eltern ausgehändigt. Wer nicht zu diesem Personenkreis gehört, muss eine entsprechende Vollmacht vorweisen können.

 

Wie erfahre ich die Todesursache?

Um die Todesursache zu erfahren, muss man sich an das Gesundheitsamt wenden und die Offenlegung der Todesbescheinigung beantragen. Einfacher ist es, den Arzt zu befragen, der die Todesbescheinigung ausgestellt hat. Dieser kann sich jedoch auf die ärztliche Schweigepflicht berufen.

 

Wie lange darf der Verstorbene zu Hause bleiben?

Verstorbene müssen laut unserer Bestattungsgesetze innerhalb von 36 Stunden nach Eintritt des Todes in eine Leichenhalle überführt werden. Diese Zeit kann für eine Aufbahrung und Abschiednahme zu Hause genutzt werden. Soll dieser Zeitraum verlängert  werden, muss eine amtliche Genehmigung eingeholt werden.

Sie sollten auf jeden Fall unserem Urteilsvermögen vertrauen, ob eine längere Aufbahrung von Seiten der Hygiene und Geruchsbildung überhaupt in Frage kommt.

 

Gibt es bei Erdbestattungen Fristen?

Durch die Änderung des Bestattungsgesetzes in NRW zum 1.1.2004 ist nun festgelegt, dass innerhalb von 8 Tagen die Beisetzung erfolgen muss! Es gibt nicht die Möglichkeit, wie noch beim alten Gesetz, eine Fristverlängerung zu erwirken. Die Fristen sind jedoch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

 

Kommt zu Ihnen in die Trauerfeierhalle auch ein Geistlicher?

Grundsätzlich ja!

Wir stellen unsere Trauerfeierhalle nicht nur Konfessionslosen, sondern allen Religions- und Glaubensgemeinschaften zur Verfügung. Bisher ist Sie von allen Ausrichtungen gut angenommen worden.

 

Wird bei einer Feuerbestattung der Sarg  mit verbrannt?

Aus technischen und energietechnischen Gründen erfolgt die Einäscherung eines Verstorbenen im Sarg. Um eine vollständige Einäscherung durchführen zu können, muss im Verbrennungsofen über einen bestimmten Zeitraum eine bestimmte Mindesttemperatur herrschen. Dies wird durch die Verwendung von Vollholzsärgen gewährleistet.

 

Ist die Asche in der Urne wirklich vom unserem Verstorbenen?

Damit immer die richtige Asche in der richtigen Urne ist, werden von den Krematorien verschiedene Verfahren angewendet. Das älteste Verfahren dürfte die Zugabe einer bezifferten Keramikscherbe sein, die vorher dem Namen des Verstorbenen zugeordnet wurde. Da die Scherbe nicht verbrennt, kann später die Asche zweifelsfrei zugeordnet werden. Moderne Krematorien bedienen sich der Computertechnologie. Über Strich-Codes werden die Namen und Daten des Verstorbenen mit den Einäscherungsterminen kombiniert. Nur wenn der Sarg des Verstorbenen die richtige Kennzeichnung hat, beginnt der Ofen mit der Verbrennung. Nach der Einäscherung wird die Asche dann direkt in die gekennzeichnete Urne umgefüllt.

 

Darf ich die Urne mit nach Hause nehmen?

In Deutschland werden die Bestattungsgesetze von den Ländern verabschiedet. In Nordrhein-Westfalen steht es zumindest zur Diskussion, den Bestattungszwang für Urnen zu lockern. Derzeit muss jedoch noch jede Urne in Deutschland bestattet werden. Entweder auf einer zugelassenen Grabstelle oder auf See. Innerhalb der EG wird Ihnen die Urne auch nie direkt ausgehändigt. Sie wird grundsätzlich, nach einer Bestätigung des Bestattungsortes, dorthin versandt oder dem Bestatter für deren sofortige Überführung ausgehändigt.

Neuigkeit für NRW: Es gibt durch das neue Bestattungsgesetz eine Grauzone. Es ist zwar weiterhin die Beisetzung der Urne auf dem Friedhof zwingend vorgeschrieben, aber den Angehörigen darf die Asche für den Transport zum Friedhof überlassen werden. Wie lange dieser Transport dauern darf und in welcher Form er zu erfolgen hat, ist nicht festgelegt. Ein Umweg über zuhause wäre denkbar. Wie die Friedhofsträger reagieren, wenn eine Urne nur verzögert zu ihnen kommt, ist schwer zu sagen. Das Gesetz gibt diese Möglichkeit, zumindest indirekt. Bestattern ist in diesem Zusammenhang zu raten, die  Urne nur gegen Unterschrift und mit der eindeutigen Erklärung zur Überführung zum Friedhof durch die Angehörigen auszuhändigen.

 

Kann ich meine eigene Bestattung schon bezahlen?

Wir bieten mehrere Möglichkeiten der Bestattungsvorsorge an. Darunter auch die Möglichkeit, die Kosten der eigenen Bestattung zu bezahlen. Im Bestattungswesen bedeutet das allerdings, das die voraussichtlichen Kosten ermittelt werden und in dieser Höhe Geld hinterlegt wird.

Hierfür bieten sich zwei Möglichkeiten an. Ein Sparbuch, das extra für die Bestattungskosten angelegt wird oder ein sogenannter Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag.

 

Muss ein Grab immer für 20 oder 30 Jahre gekauft werden?

Ist ein Sterbefall eingetreten, muss für die Bestattung eine Grabstelle bereitgestellt werden. Die Grabstellen werden von der jeweiligen Friedhofsverwaltung vergeben und müssen mindestens für die Anzahl der Jahre der vorgeschrieben Ruhezeit erworben werden. Die Ruhezeiten hängen in der Regel von den Bodenverhältnissen des jeweiligen Friedhofes ab. In Detmold unterscheiden wir Ruhezeiten je nach Friedhof von 20, 25 und 30 Jahre für Sarg- und 20 Jahre für Urnenbestattungen.

Eine Grabstelle kann jedoch vorzeitig zurückgegeben werden. Bereits gezahlte Ruhezeiten werden normalerweise nicht zurückerstattet. Hinzu kommen Kosten für Einebnung und Flächenpflege in der Restlaufzeit.

 

Darf ich den Verstorbenen, auch wenn er woanders verstorben ist, zu Hause aufbahren?

In den meisten Fällen ist das möglich. Innerhalb 36 Stunden nach Eintritt des Todes bedarf es dabei keiner besonderen Genehmigung. Sollte dieser Zeitraum nicht reichen, müssen ordnungsbehördliche Genehmigungen eingeholt werden. Das machen wir für Sie.

Scheitern kann der Wunsch an den allgemeinen Umständen: hohe Lufttemperaturen, Todesursachen oder Einnahme starker Medikamente (kann zu schnellerer Verwesung führen).Vertrauen Sie auf unser Urteilsvermögen!

 

Wie bekomme ich einen Erbschein?

Ein Erbschein ist nicht immer notwendig! Häufig reicht bereits die vom Nachlassgericht beglaubigte Kopie des Testamentes. Um erben zu können, müssen Sie entweder durch ein gültiges Testament oder durch gesetzliche Regelungen dazu berechtigt sein. Ein Testament, egal in welcher Form, muss dem zuständigen Amtsgericht nach Tod des Erblassers übergeben werden. Eine Missachtung ist strafbar. Das Gericht prüft nun, wer als Erbe in Betracht kommt, dabei hat es neben testamentarisch festgelegten Erben natürlich auch auch eventuelle Pflichtteile zu berücksichtigen. Erbschein oder beglaubigte Kopie des Testamentes können dann durch den Erben beantragt werden. Hierfür muss dieser sich entsprechend ausweisen. Neben gültigem Personalausweis muss er gegebenenfalls einen Verwandschaftsnachweis führen.

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